Wetter in Norwegen im Winter: Wie kalt wird es wirklich?
Norwegen ist ein langes und schmales Land, was bedeutet, dass das Klima je nach Norden oder Süden stark variieren kann. Während es im Süden Norwegens im September oft noch warm genug für T-Shirts ist, kann es zur gleichen Zeit im Norden bereits zu Schneefällen kommen.
Auch die Entfernung zum Meer spielt eine wichtige Rolle dafür, wie kalt es wird. Im Landesinneren Nordnorwegens, insbesondere in Finnmark und rund um Kirkenes, können die Wintertemperaturen auf bis zu –30 °C sinken.
Entlang der Küste sind die Winter dagegen milder – selbst weit oberhalb des Polarkreises. Dank des wärmenden Einflusses des Golfstroms liegen die durchschnittlichen Wintertemperaturen in den Küstenregionen Nordnorwegens oft bei etwa –6 °C. Das bedeutet, dass beliebte Reiseziele wie Narvik, Tromsø und die Lofoten im Winter deutlich weniger kalt sind, als viele Besucher erwarten – auch wenn die Temperaturen gelegentlich unter –20 °C fallen.